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Meine erste Rezension

Zwei Wochen vor Ostern hatte ich mich auf der Literaturseite www.literaturcafe.de darum beworben, eine Rezension über den italienischen Politthriller "Romanzo Criminale" von Giancarlo de Cataldo schreiben zu dürfen. Unter 73 Bewerbern war ich dann tatsächlich einer der fünf Glücklichen, die ausgewählt wurden. Meine Rezension wurde nun, gemeinsam mit drei anderen, auf Literaturcafe.de veröffentlicht. Wer sie lesen möchte, kann das gerne unter folgendem Link tun:

Wolfgang Tischer, der Betreiber der Seite sagt, dass es solche Aktionen wohl nun öfter geben wird. Darauf freue ich mich, denn es war eine interessante Erfahrung, sich auf diese Weise mit einem Buch zu beschäftigen.
Viel Spaß!
Linktipp: http://www.zeit.de/2009/06/KA-Mittelstueck

Hanns-Josef Ortheil, Schriftsteller und Dozent an der Universität Hildesheim, über E-Book, Blogs, Chats und ihre Auswirkungen auf die Verlagsbranche. Ausgangspunkt ist die vierte deutsche Lektorenkonferenz dieses Jahr am Campus Domäne in Hildesheim.
Bis Mitte Dezember veröffentliche ich hauptsächlich auf folgender Blog-Seite:

http://cambodia-volunteering.blogspot.com/

Ich würde mich sehr über Euren Besuch auf meiner neuen Seite freuen und wäre Euch für jegliche Kritik oder Anregungspunkte sehr dankbar!

Viele Grüße aus Bangkok
Fabian
Liebe Schreiberfreunde,

bis Anfang September bin ich weg, und zwar hier: Klick

Daher werde ich nicht auf etwaige Kommentare oder Nachrichten antworten können.

Ich wünsche Euch schöne Sommertage!!


Fabian
Hildesheimer Lyrikpark 2008 auf dem Marienfriedhof

Vergessene Autoren und ihre Werke in Schaukästen, die man öffnen konnte um das Buch herauszunehmen und auf dem blauen Stuhl ein wenig zu schmökern. Brilliante Idee!


Ingo Cesaro - "Ein Gesamtkunstwerk" (Gabriele Brunsch)
Der Kronacher (Oberfranken) stellt seine selbstgedruckten Werke vor und erzählt seinen Zuhörern von der Welt und der Kunst des Haikus.
Sinngemäße Zitate:
"...nach vierzig Jahren weiß ich immer noch nicht wie man ein richtiges Haiku schreibt..."
"...es ist für uns alle hier kein Problem, vom einen Moment auf den anderen Zen Buddhist zu werden. Sie müssen keinen Vertrag unterschreiben und keine Abgaben zahlen. Es ist einzig und allein eine Kopfsache..."
"...In Japan tragen Dichter mit schwarzem Anzug und silberner Krawatte in vollbesetzten Hallen nur ein einziges Haiku vor. Dann schließt sich der Vorhang und die Zuschauer gehen begeistert nach Hause..."
"...Japaner interessieren sich bei einem Haiku einzig und allein für die ersten zwei Zeilen. Die letzte Zeile versuchen Sie in oft monatelanger Auseinandersetzung für sich selbst zu erschließen..."
"...Ein Haiku zu schreiben ist eine hohe Kunst, eine Lebenseinstellung..."
"...`Ich´ ist im Haiku eine Todsünde. Ebenso ist es eine Pflicht, dass mindestens ein naturbeschreibendes Wort enthalten ist. Das Senryu, eine modernere Variante, hingegen lässt alles zu, was das Haiku nicht zulässt..."
und hier für mich persönlich der aussagekräftigste Satz:
"...es ist nicht allzu schwer Jugendliche für Kreativität zu begeistern..."

Eine Installation mit lyrischen Texten und Gedanken von Insassinnen des Hildesheimer Frauengefängnisses. Im Vordergrund ist eine Gefängnistür zu sehen und im umzäunten Bereich liegt Stacheldraht. Neben der Tür hängt ein Schild (auf dem Foto nicht erkennbar) auf dem steht:
"Betreten verboten! Eltern haften für ihre Kinder!"

Das Hörspielzelt. Leider nicht geöffnet als ich dort war.

Und hier der dritte mir bekannte Franke, der im Lyrikpark mit Ingo Cesaro und mir zu finden war: Friedrich Rückert.
Textcollagen von ihm hingen an den Bäumen und über den Parkwegen.


Insgesamt eine schöne Veranstaltung. Nicht überladen und zu sehr besucht. Doch meist fehlte mir persönlich die Verbindung der Installationen mit der Lyrik. Auch die Vorleser (Cesaro eingeschlossen) waren nicht die Begnadetsten, wodurch man leicht dazu geneigt war, das Ohr abzuschalten. Dennoch bin ich froh dort gewesen zu sein und den Puls Hildesheims mal wieder spüren zu können.

Prosanova

An dieser Stelle möchte ich einmal auf das größte Festival für junge deutschsprachige Gegenwartsliteratur "PROSANOVA" hinweisen, welches vom 22. bis 25. Mai in Hildesheim stattfinden wird.

Mehr unter folgenden Links:
http://www.prosanova.net/
http://www.fluter.de/de/68/blogs/?IdEntr y=125

Ich durfte auch einen kleinen Beitrag leisten und habe am 26.04. mit unserer eigens für das Festival emporgehobenen Musikformation "Prosa ist das neue Contra" (mit Eberhard Gaus an der Gitarre/Mundtrompete und Matthias Prinz am Kontrabass) die Innenstadt Hildesheims mit deutschem Liedgut beschallt, was in der linken Szene zu allerlei stimmungsgeladenem
Echo führte. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei Sara Dušanić, Matthias Prinz und Eberhard Gaus für die lustige und pseudokonfliktgeladene Zeit!

(v.l.n.r.: Fabian Tietz, Eberhard Gaus, Matthias Prinz)

Ich möchte gerne das Projekt "Haus der Begegnung" zweier Studienkollegen
vorstellen und dafür appellieren, dass deutschlandweit, nein europaweit und
idealistischerweise weltweit, zahlreiche Denkanstöße dieser Art generiert werden.

Seht es Euch an:

Das Haus der Begegnung


Initiatoren:

Nazila Mafi und Clemens Matern

Linktipps

Sehr tolle Seite und seit neuestem ist dort auch Miroslav Dusanic dort vertreten:

FixPoetry

~

Handgemachte Gitarrenmusik zweier Musikkollegen aus meiner Heimat, die auch vor kurzem im Zündfunk Programm des Bayerischen Rundfunks zu hören waren. Sehr zu empfehlen:

Botox Boy und sein Hannes
Ich habe mir nun endlich einmal den Wunsch erfüllt eine Seite zu erstellen, die sich ganz puristisch und pragmatisch meinen eigenen Lieblingszeilen widmet.
Wer einmal reinschauen möchte, kann das gern unter Schreibstil tun. Doch alles was dort steht wird es auch hier geben, allerdings nicht umgekehrt.

Der Startschuss ist gefallen


Es wird eine Fotografie- und Gedichtanthologie entstehen.


Erste Eindrücke unter dem Link:

Nachtlichter
http://nachtlichter.wordpress.com/


Autoren:


Clemens Matern (Fotografien)
und
Fabian Tietz (Gedichte)


P.S.: Wir sind für jede Rückmeldung, konstruktive Kritik oder sonstiges sehr dankbar!

Generation Praktikum

Da ich nun mal zur Generation Praktikum gehöre, muss ich meinem Ruf natürlich gerecht werden und trete daher morgen mein dreimonatiges Praktikum in Berlin an. Da ich meine Instrumente nicht mitnehmen kann, wird es daher bis Mitte Oktober wohl keine musikalischen Beiträge bei Schreibklang geben. Wortbeiträge gibt es allerdings weiterhin wie bisher.
Ich habe zum musikalischen Abschied nun eine kleine Klavierimprovisation unter folgendem Link hochgeladen:
Klavierimpro

Ich hoffe Euch gefällts!!


"BERLIN BERLIN, WIR FAHREN NACH BERLIN!!!"

Schreibklang

Voller Freude kann ich verkünden, dass ich nun eine Podspot- Seite mit Audiobeiträgen habe:-)

Unter folgendem Link: www.schreibklang.podspot.de

Viel Spass
Fabian

Der Tod liegt in der Sonne und bräunt sich

Das Stück "Der Tod liegt in der Sonne und bräunt sich" erzählt von Verdrängung und Abwesenheit, von vier Schwestern zwischen Zusammengehörigkeit und Verlorenheit. Melancholie und Gleichmut prallen aufeinander. Hinter einer Fassade von Erotik und Leichtigkeit bleiben emotionale Abgründe nur Vermutung. Liebe und Tod sind nichts mehr als Ereignisse eines großen Spiels.
(Eine WesternFarce von Renata Burckhardt)

Ich komme gerade von einer Werkstattinszenierung des oben genannten Theaterstückes.
Ich bin beeindruckt von der Idee, der Umsetzung und vor allem der Nachhaltigkeit dieses Stückes. Ein Spiel das von Extremen lebt: Kürze, Stille, Hysterie, Sex, Verzweiflung und Gleichgültigkeit..

Der Schauplatz: Eine Hinterhofbaracke eines Beerdigungsinstituts, ca. 20 Zuschauerplätze, eine Kulisse aus vier Stühlen und einem Tisch.

Faszinierend..