Meine Handflächen fluten
von deinen Tränen
die ich weine



keine Zukunft
wissen wir
bei dieser
Härte
sind

erschrocken
die
Welt

zerreißt unser Band


welchmühsamenahtmitlöchrigemfingerhutundseelenblut

JEDEN TAG








©by Fabian

Kommentare:

  1. Deine Texte hier geben mir das Gefühl, tief hinein zu schaun in eine blutende Seele.

    LG
    Petros

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  2. Dies mag vereinfacht so wirken, doch ist es komplexer.. Blut ist ja doch oftmals das Resultat von Wut und deren Folgen. Wut als Synonym für "gegebene Umstände nicht befriedigend lösen können"..und das erzeugt, wie du es gesagt hast, eine blutende Seele (nur habe ich Schwierigkeiten mit diesem Begriff, da er sich so hart anhört und irgendwie machtlos, aber das trifft in meinem Falle allerdings nicht zu)
    Doch ist ja jeder "frei" Worte zu fühlen für sich.

    Hm, ja so ähnlich..

    Fabian

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  3. Man kann ein einer Seelenwunde wie an einer körperlichen verbluten.

    Seele lässt sich aber heilen, wie auch der Leib sich heilen lässt . . . mit mehr oder minder großen Narben.

    LG
    Petros

    PS: Ich fand meine Worte im Moment des Lesens.

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  4. Das Los des denkenden Menschen ist nunmal das Leiden aufgrund des Erkennens der Umstände.
    Daraus resultiert die Kunst aus Leiden-schaft.

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