Für den verbotenen Kuss

Zwischen Geländer und Zug ist der Weg zu lang um die Zukunft einzuholen


Zwischen Geländer und Zug ist der Weg zu lang um die Zukunft einzuholen


Zwischen Geländer und Zug ist der Weg zu lang um die Zukunft einzuholen


Zwischen Geländer und Zug ist der Weg zu lang um die Zukunft einzuholen


Zwischen Geländer und Zug ist der Weg zu lang um die Zukunft einzuholen


© by Fabian

Kommentare:

  1. Nun die fünfmalige Wiederholung einer Zeile, die mir ziemliches Kopfzerbrechen gemacht hat. Aber jetzt wirfst Du sie her, jetzt werde ich ihr nicht entgehen können.
    In welchem Zeitraffer es dir gelingt, eine unendlich dramatische Geschichte zu beschreiben. Welche Not und welche Sehnsucht! Das Geländer, zum Halten, Stützen, Gehen, Stehen. Der Zug, Haltestation, fährt ab, wird langsam schneller, wird schneller immer schneller, uneinholbar - und fährt gnadenlos weg, nimmt alles mit sich, was Zukunft in sich trägt, was Hoffnung und Freude in sich birgt.
    Das ist ein ganz wunderbarer Satz, der wiederum in seiner knappen Verschränkung von Zeit und Raum die Unmöglichkeit des ... versinnbildlicht.
    Ich bin froh, dass ich Deine Seite geöffnet habe.

    Liebe Grüße

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  2. Vielen Dank für Deinen Kommentar liebe Gabriele,

    ich dachte mir, dass dieser Zeile eine Betonung gut stehen würde, daher habe ich sie noch einmal vervielfältigt..
    Deine Interpretation finde ich sehr schön und bereichert meine eigene immens!

    Vielen Dank!

    Fabian

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  3. Geländer und Zug
    verbinden und trennen
    zwei Orte und zwei Zeiten
    miteinander und voneinander.
    Und der verbotene Kuss?
    Der findet genau dazwischen statt...

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  4. das Mantra-Gedicht...sehr fein - fast heilig.

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  5. man hätte noch durch Variation der Zeilenabstände das An-/Abfahren des Zuges verdeutlichen können. kann. muss nich.

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Vielen Dank für Ihren Kommentar!