Nebel am Teich

Der Nebel hat getrunken,
Vom Mondlicht ist er schwer.
Mein Herz ist ganz versunken
In jene alte Mär.

Ich schweige Nebelworte
In meinen Lieblingsteich.
Da unten ist die Pforte
Zum wilden Elfenreich.

Wie soll ich hin gelangen?
Weiß nicht mehr ob ich will;
Es drängt mich ein Verlangen.
Der Nebel ist so still.

© by Paul Spinger
(aus: Paul Spinger "Teichgedichte" ISBN-13: 9783837068580)

Kommentare:

  1. Herzlichen Dank für das Einstellen meines Gedichts. Auch für mich ist das eines meiner liebsten.

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